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Vorarlberger Imkerverband

Präsident Dr. Egon Gmeiner

6858 Schwarzach

viv.praes@vol.at


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Fachreferat Versicherung



Leipold Manfred

 

Referent für Versicherungen des VIV

Bei Interesse, Schadensfälle oder Schadensmeldungen
bitte ich um einen Anruf unter der Tel.-Nr. 0699 / 1412 - 1258.

Leipold Manfred
Schützenstrasse 12, A-6973 Höchst
manfred.leipold@vlv.at


In der obligatorischen Imkerversicherung, die mit dem Vereinsbeitrag eingehoben wird, sind bis zu 50 Völker versichert. Der Gesamtbetrag pro Jahr beträgt lediglich € 5,00. Die Versicherung leistet in den Sparten Feuer, Sturm, Leitungswasser, Einbruch und Vandalismus einen Beitrag von € 75,-- pro Volk. Hier sind nur Bienenvölker samt Behausung (Beuten) versichert. Keine Bienenhäuser (Gebäude), keine Pultständer, keine Aufstellplätze usw.

Für jeden weiteren angefangenen Versicherungsblock 51-100, 101-150, 151-200 weitere € 10,--.



In der Betriebshaftpflicht (z. B. Bienenstich an betriebsfremde Personen) haftet der Versicherer bis zu einer Summe von Maximal € 1.000.000,-- . Bei Schäden in den Sachsparten muß der jeweilige Vereinsobmann informiert und auf der Schadensmeldung die Angelegenheit bestätigen und unterschreiben.



Bei Schäden durch Feuer, Einbruch, Beraubung, Vandalismus und Vergiftung hat die polizeiliche Anzeige bis spätestens am Tag nach Kenntniserlangung zu erfolgen. Bei Katastrophenschaden (Hochwasser, Überschwemmung, Hagel und Lawinen muss auch die jeweilig zuständige Gemeinde die Schadensmeldung ausfüllen und bestätigen.



Bei sämtlichen Bienenkrankheiten ist seit 1. 1.2008 der Bienen Gesundheitswagen in Anspruch zu nehmen, der im Katastrophenzentrum im Feldkirch stationiert ist. Es gibt somit ausnahmslos keine Entschädung mehr bei Bienenverlusten. Weder von der Versicherung noch von Seiten des
Landes. Bei amerikanischer Faulbrut (AFB) ersetzt die Versicherung bei Bienenverlusten bis zu 10 Völker eine Betrag von € 75,-- pro Volk. Bei Verlusten von mehr als 10 Völker gibt es keine Entschädigung mehr. In diesem Fall muss ein „Erhebungsprotokoll für Bienensachverständige“ erstellt und dies bei der zuständigen Bezirkshauptmannschaft angezeigt werden, damit die erforderlichen Maßnahmen gesetzt werden können.



Der Bund zahlt in diesem Fall die Aufwendungen der Sachverständigen (das sind jeweils die Bezirksbienenwarte) € 11,41 pro Stunde und pro km € 0,38 Cent Bienenhütten oder andere Bienengebäude sind eigenverantwortlich zu versichern. Diese können im Rahmen einer bestehenden Wohngebäude Versicherung mitversichert werden. In der Polizze muss angeführt sein: „mitversichert gilt das Bienenhaus im Wert von €............“. Weiters besteht die Möglichkeit, eine Imker-Zusatzversicherung (= Gebäude und Inventar bei Imkereibetrieben) abzuschließen. Bei dieser Zusatzversicherung gibt es zwei Varianten mit einer Versicherungssumme von € 1.000,-- bis € 20.000,--.



Variante 1 = Feuer-, Sturm-, Einbruchdiebstahl mit fester Aufstellung (Bienenhaus) und Umzäunung.


Variante 2 = Feuer-, Sturm-, Einbruchdiebstahlversicherung mit Wanderung, Pultständer und Freiaufstellung.


Bienenhütte samt Inhalt, wie z. B. leere Bienenwohnungen, Honig, Schleudermaschine, Bienenstockwaage und Einschlägiges, sowie private Einrichtungsgegenstände.



Der Name des Bienenwartes kann über den Vereinsobmann erfragt werden!


Dateien:

SchadensmeldungOE


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